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Die Herausforderungen der therapeutischen Behandlung von Patient*innen mit BPS sind auf deren charakteristische Impulsivität und affektive Instabilität zurückzuführen. Die betroffenen Menschen schwanken zwischen Idealisierung und Abwertung, pendeln zwischen den zwei entgegengesetzten Polen von innerer Leere und Fülle an intensiven Emotionen. Das Projekt untersucht die dynamischen Bewegungen der Patient*innen in der Interaktion mit der Gruppe und sucht nach einem Zusammenhang zwischen Bewegung und Verortung im Raum. Die Arbeit mit künstlerischen Medien erleichtert die Enthüllung unsichtbarer Phänomene wie Bewegung und Präsenz von Raum und Grenzen im therapeutischen Prozess bei BPS und kann die Integration traumatischer Erfahrungen unterstützen.

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