Preis für diversitätssensible Lehre und Lehrprojekte
Der Preis für diversitätssensible Lehre und Lehrprojekte wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem HfWU-Lehrpreis vergeben.
Er richtet sich an Personen mit einer Professur oder einem Lehrauftrag für ein noch durchzuführendes Lehrprojekt oder für die Umsetzung einer diversitätssensiblen Lehre. Wir stellen Ihnen Hinweise zu Möglichkeiten, Ihre Lehre diversitätssensibel zu gestalten, zur Verfügung.
Das Preisgeld beträgt 500 € und wird aus dem Gleichstellungsbudget finanziert.
Das Preisgeld ist für Hochschulzwecke einzusetzen.
Die Bewerbung ist bei der Gleichstellung einzureichen.
Bewerbungsfrist ist der 15.04.2026
Bewerbung
Der Preis für diversitätssensible Lehre und Lehrprojekte wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem HfWU-Lehrpreis vergeben.
Er richtet sich an Personen mit einer Professur oder einem Lehrauftrag für ein noch durchzuführendes Lehrprojekt oder für die bereits erfolgte Umsetzung einer diversitätssensiblen Lehre. Bewerber*innen können sich selbst vorschlagen oder von anderen Personen vorgeschlagen werden.
Der Begriff der Diversitätssensibilität kann sich sowohl auf fachliche Inhalte als auch auf Methoden zur Vermittlung von Lehrinhalten beziehen. Bei der Bewerbung soll dargelegt werden, wodurch und inwieweit die Lehre von Fachinhalten verbessert wurde bzw. wird (Methoden) bzw. wodurch und inwieweit bei den Studierenden ein diversitätssensibles Bewusstsein geschaffen wurde bzw. wird (fachliche Inhalte).
Die Bewerbung ist bei der Gleichstellung einzureichen. Bewerbungsfrist ist der 15.04.2026
Dotierung
Das Preisgeld beträgt 500 € und wird aus dem Gleichstellungsbudget finanziert.
Das Preisgeld ist für Hochschulzwecke einzusetzen.
Vergabe
Die Jury besteht aus einer Vertretung des Zentrums für Studienberatung und Kompetenzentwicklung, dem Prorektorat für Lehre, den Diversitätsbeauftragten sowie einer externen Person für Diversität in der Lehre. Der Preis wird anlässlich des jährlichen Sommerfests der Hochschule vergeben.
Veröffentlichung der Preisträger*innen
2026:
Prof. Dr. Sara Köser für ihr Unterrichtsmodul zum Thema Workshops:
Aus der Begründung:
"Das von Prof. Dr. Sara Köser eingereichte Lehrkonzept versteht Diversität nicht als isoliertes Zusatzthema, sondern integriert Diversitätssensibilität als didaktisches Querschnittsprinzip in die gesamte Lehrveranstaltung. Dies geschieht nicht nur auf inhaltlicher Ebene, sondern auch über die Struktur des Lernformats selbst: Die Studierenden werden dazu angehalten, Diversität aktiv in die Planung, Durchführung und Reflexion eigener Workshops einzubeziehen und dadurch in professionelles Handeln zu übersetzen. Auf diese Weise werden fachliche, didaktische und reflexive Kompetenzen gleichermaßen gefördert.
Diversitätssensibilität wird dabei nicht normativ vermittelt, sondern sachlich und praxisbezogen als Bestandteil professionellen, personenzentrierten Handelns erschlossen.
Durch die klare fachliche Verankerung in sozial- und kognitionspsychologischen Konzepten wie sozialer Identität und Bias-Forschung wird Diversitätssensibilität sowohl wissenschaftlich fundiert als auch anwendungsorientiert aufgearbeitet.
Besonders hervorzuheben ist die hohe Übertragbarkeit des Konzepts. Die Verbindung aus interaktivem Workshopformat, reflexiver Praxisorientierung und diversitätssensibler Zielgruppenperspektive ist nicht allein auf die Personal- und Organisationspsychologie beschränkt, sondern kann in vergleichbarer Weise auch in anderen Fachbereichen eingesetzt werden.
Das Lehrkonzept von Prof. Dr. Sara Köser bietet damit ein anschlussfähiges Modell für die diversitätssensible Lehre an der HfWU insgesamt; ihr Ansatz ist hochschulweit relevant und zukunftsweisend."