Futtermittellabor
Seit 2021 bietet das Futtermittellabor der HfWU präzise Analysen zur Bestimmung von Energiegehalten und Inhaltsstoffen verschiedener Futtermittel an. Durch den Einsatz moderner Labortechnik (z.B. mit dem Bombenkaloriemeter, Fibretherm, Soxtherm oder Vapodest) werden dabei die Brennwerte, die Faseranteile, spezifische Aufschlussverfahren sowie der Fettgehalt exakt ermittelt. Ergänzt werden diese Methoden durch bewährte Verfahren wie die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und die Weender-Analyse, die eine umfassende Bewertung der Futtermittelqualität ermöglichen.
Das Futtermittellabor befindet sich auf dem Campus Braike und wird dort seit mehreren Jahren für unterschiedliche Projekte und praktische Anwendungen genutzt. Neben Lehr- und Forschungszwecken steht das Labor auch Studierenden für eigene Arbeiten zur Verfügung. Darüber hinaus können Futtermittelanalysen für externe Kundinnen und Kunden durchgeführt werden.
Auf dieser Webseite erhalten Sie Einblicke in die Arbeit des Futtermittellabors. Mithilfe von Videos und begleitenden Texten werden die verschiedenen Analyseverfahren sowie die verwendeten Geräte vorgestellt und erklärt.
Der Internetauftritt für das Futtermittellabor der HfWU ist im Rahmen eines Projektmoduls enstanden.
Statement zu Futtermitteln für die Website des Futtermittelabors der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
von Lea Paul B.Sc.
„Im Rahmen meiner Bachelorarbeit (Studiengang Pferdewirtschaft) zur Bewertung von Grobfuttermitteln habe ich mich intensiv mit den Anforderungen an eine objektive Qualitätsbeurteilung beschäftigt. Während sensorische Merkmale erste Hinweise liefern können, ermöglichen erst analytische Untersuchungen belastbare Aussagen über Nährstoffgehalte, hygienische Futtertauglichkeit und den potenziellen Fütterungswert eines Futtermittels. Laboranalysen schaffen damit die Grundlage für eine bedarfsgerechte und tiergerechte Rationsgestaltung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Tiergesundheit. Sie sind ein unverzichtbares Instrument, um Futtermittelqualität transparent, vergleichbar und nachvollziehbar zu bewerten.“
Von Thorsten Beyer B.Sc.
“In meiner Bachelorarbeit (Studiengang Agratwirtschaft) untersuche ich Getreideproben für die Schweinefütterung sowohl nasschemisch als auch über Nahinfrarotspektroskopie (NIRS). Neben dem reinen Datenabgleich der Inhaltsstoffe liegt der Schwerpunkt auf einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Arbeit analysiert die Ökonomie der Beprobungsmethoden, um zu ermitteln, welches Verfahren das beste Verhältnis auslaufenden Analysekosten und dem finanziellen Nutzen bei der Rationsoptimierung für Schweine bietet.”