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Gleichstellungsmonitor 2026: Fortschritte, aber weiterhin Handlungsbedarf

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Der aktuelle Gleichstellungsmonitor der GWK zeigt: Frauen sind in der Wissenschaft weiter auf dem Weg zur Parität – doch die „Leaky Pipeline“ bleibt eine Herausforderung. Wo steht die Hochschulwelt wirklich? Und was bedeutet das für die Zukunft der Forschung in Deutschland?

Der aktuelle Gleichstellungsmonitor Wissenschaft und Forschung 2026 der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) bestätigt: Die Zahl von Frauen in der Wissenschaft steigt – besonders in frühen Karrierestufen. So ist der Anteil an Juniorprofessuren mit 50,3 Prozent nahezu paritätisch, und die Promotionen liegen bei 46,2 Prozent.
Doch bei den höheren Karrierestufen bleibt die Balance weiterhin aus: Bei den Professuren liegt der Frauenanteil bei nur knapp 30 Prozent, bei C4/W3-Professuren sogar bei nur 26,1 Prozent. Auch die Habilitationen zeigen eine deutliche Verzögerung – mit nur 36,3 Prozent Frauen.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind aufgerufen, die Chancen für Frauen auf allen Ebenen zu stärken – von der Promotion bis zur Spitzenposition.

Mehr dazu im vollständigen Bericht:
Gleichstellungsmonitor Wissenschaft und Forschung 2026 – Heft 99 der Materialien der GWK

Die Datenfortschreibung ist seit 1989 jährlich verfügbar und bildet die wichtigste statistische Grundlage für gleichstellungspolitische Maßnahmen in Deutschland.