Intelligente Modernisierungsplattform auf Basis des Funktionalen Kostensplittings – IntelMOD
Vorhaben
Im Rahmen des Projektes wird eine intelligente Plattform für Modernisierungsvorhaben an Wohnungsbaubeständen entwickelt. Diese wird ihre Anwender*innen bei ihren unterschiedlichen und vielschichtigen Bedürfnissen rund um energetische Maßnahmen abholen. Als smarter Service wird sie einzelfallbezogen ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen von unterschiedlichen energetischen Sanierungsvarianten nachvollziehbar darlegen. Ihre Zielgruppen werden folglich sowohl Vermieter*innen und Mieter*innen als auch Wohnungseigentümer*innen sein. Durch ihren bautechnischen, objektbezogenen und nachvollziehbaren Ansatz wird sie die Verteilung der Kosten energetischer Maßnahmen sachgerecht und transparent gestalten, Streitigkeiten schlichten und so Investitionshemmnisse abbauen.
Die Arbeitsweise der Plattform basiert auf dem von Prof. Dr. Kirsten David entwickelten Funktionalen Kostensplitting. Es ist die bis dato einzige sachgerechte und nachvollziehbare Methode zur einzelfallbezogenen Teilung der Vollkosten energetischer Maßnahmen in Erhaltungs- bzw. Sowieso-Kosten und energiebedingte Mehrkosten. Mit diesem Ansatz erfolgen sowohl die Wirtschaftlichkeits- als auch die Mieterhöhungsberechnungen (gem. § 559 BGB) entsprechend des Gebäudezustands vor und nach Ausführung der Maßnahmen.
Die Plattform wird unterschiedliche Anwendungsfälle des Funktionalen Kostensplittings interaktiv ermöglichen. Ein smarter Assistent begleitet die Anwender*innen der Plattform rollenspezifisch und gegebenenfalls partizipativ durch die Bearbeitungsschritte.
Darüber hinaus werden Fragen der Rechtskonformität, Fairness, Robustheit und Erklärbarkeit im Sinne einer Responsible AI systematisch berücksichtigt, insbesondere im Kontext der europäischen KI-Verordnung (EU AI Act).
Weitere Informationen auf den Seiten des Zentralen Informationssystems Energieforschungsförderung.