Sommeruniversität in Kirgistan eröffnet – Teilnehmer berichten in einem Blog

Wie können Energiekonflikte beigelegt werden? Diese große Frage beschäftigt Politik und Wissenschaft nicht erst seit der akuten Lage in Osteuropa. Eine Sommeruniversität in Osch, Kirgisistan widmet sich im Juni diesen Jahres der Suche nach Lösungsmöglichkeiten.

Seit Freitag letzter Woche bis zum 14. Juni 2015 wird eine Gruppe Studierender der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) an der Internationalen Sommeruniversität „Zukunftsdialog Bürgerenergie – Konfliktprävention durch Partizipation“ an der Nationalen Universität Osch in Kirgisistan teilnehmen. Das Institute for International Research on Sustainable Management and Renewable Energy (ISR) der HfWU unter Federführung von Prof. Carsten Herbes organisiert und leitet die Veranstaltung gemeinsam mit sechs Lektorinnen und Lektoren der Robert Bosch Stiftung vor Ort. Gefördert und finanziert wird die Sommeruniversität vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) im Rahmen des Programmes „Konfliktprävention in der Region Südkaukasus / Zentralasien und Moldau“.

20 Studierende aus Kirgisistan, Tadschikistan, Aserbeidschan sowie der Ukraine werden mit den HfWU Studierenden Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerenergie diskutieren sowie visionäre Ideen für eine nachhaltige lokale Energieversorgung entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Konflikte um Energie und Ressourcen durch Teilhabe beigelegt oder vermieden werden können. Dem soll in Workshops, einer Zukunftswerkstatt und einer Exkursion ins Alai-Gebirge nachgegangen werden.

Über die Sommeruniversität berichten die Teilnehmer in einem eigenen Blog!

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