Die Veranstaltung brachte Akteurinnen und Akteure aus der Bio-Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie, Forschung und Verwaltung zusammen und bot eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsfindung.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Ernährungsgipfels standen drei zentrale Themen: Quartiersküchen, Hülsenfrüchte in der Gemeinschaftsverpflegung sowie Direktvermarktung. An verschiedenen Thementischen wurde intensiv diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam nach praxisnahen Lösungen gesucht. Besonders wertvoll war dabei die Beteiligung unterschiedlichster Akteure. So konnten verschiedene Perspektiven eingebracht, Erfolgsfaktoren identifiziert und bestehende Barrieren gemeinsam beleuchtet werden.
Inspirierende Impulse lieferten unter anderem der Ernährungsrat München, der Ernährungsrat StadtRegion Stuttgart sowie Slow Food Saarland. Sie gaben Einblicke in ihre Arbeit vor Ort und zeigten auf, welche Voraussetzungen notwendig sind, um regionale Ernährungssysteme erfolgreich weiterzuentwickeln und gemeinsam voranzubringen.
Auch das Projekt BiodivRegio mit den Mitarbeitenden des TV6 der HfWU und Universität Hohenheim war mit einem Poster vertreten und konnte seine Arbeit vorstellen. Das Teilvorhaben beschäftigt sich mit innovativen Geschäftsmodellen in der Gemeinschaftsverpflegung. Insbesondere am Thementisch „Hülsenfrüchte in der Gemeinschaftsverpflegung“ konnten wir unsere bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse einbringen und wertvolle Rückmeldungen aus der Praxis mitnehmen.
Der Ernährungsgipfel war ein voller Erfolg und bot zahlreiche neue Perspektiven sowie inspirierende Beispiele aus anderen Regionen. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch ist, um nachhaltige und regionale Ernährungssysteme gemeinsam weiterzuentwickeln.