Großes Interesse an Forschungs-Ergebnissen des Projkets ReSiPlan

Veröffentlicht am
Professoren vor einem Begrüßungsplakat

Die Stadtplanungs-Professoren Robin Ganser (links) und Alexander Kukk stellten die Ergebnisse des Forschungsprojekts ReSiPlan vor.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts ReSiPlan finden großen Anklang bei den Vertretern der Praxis auf der Jahrestagung „Wasserwirtschaft – Wissen macht Zukunft!“

Mit sehr positiver Resonanz haben die Professoren Robin Ganser und Alexander Kukk aus dem Studiengang Stadtplanung im Oktober auf der Jahrestagung des Landesverbandes der Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) in Pforzheim die Ergebnisse und praktische Anwendung von ReSiPlan vorgestellt.
Das vom Institut für Stadt und Immobilie (ISI) an der HfWU interdisziplinär und in Kooperation mit zahlreichen Partnern, vor allem der TH Lübeck (Siedlungswasserwirtschaft) und der Stadt Ostfildern, erarbeitete Forschungsprojekt für die Integration von Stark-Regenresilienzen in die Siedlungsplanung („ReSiPlan“) unterstützt Planer, Techniker und Kommunen.
Die im Ergebnis erarbeitete Tool Box bietet insbesondere eine Checkliste wesentlicher Akteure, hilft bei der Aufstellung von Planungszielen, Baulandpotenzialanalysen und Mengenabschätzung der erforderlichen Retention im Baugebiet und stellt Steckbriefe fachlicher Maßnahmen sowie ihrer rechtlichen Umsetzung zur Verfügung – ebenso wie ein Glossar und technische Anleitungen für das Erstellen von Plangrafiken. 

Das bei dem Vortrag anwesende Fachpublikum bestätigte den praktischen Nutzen der Projektergebnisse ebenso wie seine bundesweite Einsetzbarkeit. Robin Ganser und Alexander Kukk nahmen zugleich wichtige Anregungen für die Vertiefung ihrer Forschung im Zusammenhang mit der „Schwammstadt“, aber auch zur Dürrevorsorge in Stadt und Land mit.

Die Projektergebnisse sind als Download verfügbar. So ist sichergestellt, dass interessierte Akteure von der geleisteten Forschungsarbeit an der HfWU profitieren können.