Neben Tobias Kühn, Forstamtsleiter der Stadt Villingen-Schwenningen, der in Vertretung für den Oberbürgermeister ein Grußwort sprach, betonten auch Umweltministerin Thekla Walker und Staatssekretärin Kurtz, in Vertretung für Landwirtschaftsminister Peter Hauck, die Wichtigkeit des regionalen Moorschutzes. Bevor es ins Moor ging, erläuterte Julia Kovar, Leiterin der Klimaschutzstiftung, die Einzigartigkeit des Klimafonds sowie dessen Struktur und Organisation. Über den Klimafonds werden naturbasierte Klimaschutzprojekte in den Bereichen Agroforst, Wald und Moor in Baden-Württemberg finanziert. Grundlage hierfür bildet der Standard zur Umsetzung.
von regionalen naturbasierten Klimaschutzprojekten der Klimaschutzstiftung, der von der Flächenagentur Baden-Württemberg GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaft und Umwelt (ILU) der HfWU erarbeitet wurde. Die Refinanzierung der Projekte erfolgt über Spenden von Unternehmen, die freiwillig einen Beitrag für regionale Projekte leisten möchten. Dafür erhalten sie so genannte Naturprämien, mit denen neben der Klimaschutzleistung auch ein Beitrag zur Förderung der Biodiversität geleistet wird.
Die Gegebenheiten vor Ort erläuterte Prof. Dr. Markus Röhl, Leiter des Instituts für Landschaft und Umwelt, bei leichtem Nieselregen auf einer der drei Projektflächen. Das Kugelmoos sowie das angrenzende Salinenmoos sollen mit Geldern aus dem Klimafonds im Lauf des Jahres wiedervernässt werden. Hierfür werden von den Projektmitarbeiterinnen des ILU die notwendigen Grundlagendaten erhoben und eine Wiedervernässungskonzeption erstellt. Nach bisherigen Prognosen können mit den geplanten Maßnahmen 2.800 t CO2eq. über 80 Jahre hinweg eingespart werden.