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Zwischen Metropole, Campus und Nationalpark: HfWU-Studierende erleben den Mittleren Westen der USA

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Studierende vor großer, Dountut artiger Skulptur

Die Exkursionsteilnehmenden vor „The Bean“ in Chicago.

Zwölf Tage, vier Studiengänge, viele neue Perspektiven: Eine Exkursion vernetzt Studierende der Studiengänge Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Naturschutz und des Masterstudiengang StadtLandschaftTransformation mit der Michigan State University (MSU) – und legt den Grundstein für eine lebendige transatlantische Zusammenarbeit.

Wie sieht die lebenswerte Stadt der Zukunft aus? Wie lassen sich Stadtentwicklung, Mobilität und Freiräume zusammendenken? Und was können wir voneinander lernen? Mit diesen Fragen im Gepäck machten sich zwölf Studierende der planerischen Studiengänge der HfWU auf den Weg in den Mittleren Westen der USA.

Den Auftakt bildete Chicago: eine der lebenswertesten Metropolen weltweit, die trotz sommerlicher Temperaturen von bis zu 40 Grad mit spannenden Einblicken in Stadtentwicklung, öffentliche Räume und ethnische Vielfalt begeisterte. Zwischen River Walk, urbanen Quartieren und einer erfrischenden Abkühlung im Lake Michigan wurde deutlich, wie vielfältig die Herausforderungen und Qualitäten einer Großstadt sein können.

Danach folgte der Perspektivwechsel im Bundesstaat Michigan: Im Sleeping Bear Dunes National Lakeshore boten Sandstrände, Dünenlandschaften und das kristallklare Wasser des Lake Michigan einen eindrucksvollen Kontrast zum Großstadtleben.

Das Herzstück der Exkursion war der Workshop an der Michigan State University. Hier arbeiteten Studierende von HfWU und MSU gemeinsam an Ideen für die Transformation eines autoorientierten Einkaufszentrums in einen lebendigen, gemischt genutzten Stadtraum mit Grünflächen und neuen Mobilitätsangeboten. Lokale Akteure aus Stadt und Region brachten ihre Perspektiven ein und machten deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Hochschule und Praxis ist.

Was die Exkursion besonders machte, war nicht allein der Blick über den Atlantik: Studierende unterschiedlicher planerischer Fachrichtungen entwickelten gemeinsam Ideen, diskutierten Sichtweisen und lernten voneinander. Neue Kontakte, interkulturelle Erfahrungen und die gemeinsame Arbeit an konkreten Zukunftsfragen machten die Reise zu einem besonderen und einmaligen Erlebnis – fachlich wie persönlich.

Der Workshop wurde von Prof. Dr. Florian Klopfer und Prof. Dr. Ilka Mecklenbrauck initiiert, konzipiert und begleitet. Grundlage der Kooperation zwischen HfWU und MSU ist ein gemeinsames Memorandum of Understanding. Für das kommende Jahr ist bereits ein Gegenbesuch amerikanischer Studierender und Professoren geplant. Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen und die studentische Exkursion auch künftig anzubieten. Gefördert wurde die Exkursion im Rahmen des DAAD-Programms „HAW-Kurzmaßnahmen“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. (Florian Klopfer)