Quo vadis HAW? Während der Fuldaer FH-Personaltagung am 8. und 9. September wurden ein Call for Abstracts und ein Save-The-Date zur sogenannten HAW-Transformationstagung erstmals veröffentlicht. Die Tagung „Organisationale Transformation des Hochschultypus HAW. Gestaltungsinstrumente, Management und Perspektiven“ findet am 22. und 23. April 2027 an der HfWU in Nürtingen statt. Die Tagung wurde konzipiert und fachlich vorbereitet von Nina Luchterhand (HfWU) und Thorben Sembritzki (Hochschule Hannover, HSH).
Das Thema: Hochschulen für angewandte Wissenschaften befinden sich in einem tiefgreifenden organisatorischen und strukturellen Wandel. Handlungsspielräume sind geweitet durch neue Studienangebote, eine wachsende Bedeutung von angewandter Forschung, Transfer und Innovation. Auch institutionelle Rahmenbedingungen haben sich verändert – etwa durch das Promotionsrecht, Nachwuchsprofessuren sowie gezielte Bund-Länder-Förderprogramme. Gleichzeitig stellen knappe Ressourcen sowie der bevorstehende Generationenwechsel beim professoralen Personal die Hochschulen vor erhebliche Herausforderungen.
Zielgruppen und Fragestellungen: Zunächst sind Hochschulforschende und Hochschulpraktiker:innen bundesweit und darüber hinaus eingeladen, bis zum 11.11.2026 Abstracts zu wissenschaftlich fundierten Beiträgen einzureichen, die sich folgenden Fragestellungen widmen: Warum und wie verändern sich Organisationen des Hochschultyps HAW? Wie werden Veränderungsprozesse gestaltet und gesteuert? Welche Wirkungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen lassen sich erkennen? Nach der Tagung werden ausgewählte Beiträge in einem Tagungsband Open Access veröffentlicht. Der Link zum Einreichen der Abstracts ist hier: https://www.hfwu.de/forschung-und-transfer/gebinde/haw-transformationstagung/
Die Tagung und der Tagungsband werden im Rahmen des Bund-Länderprogramms FH-Personal des Bundesministeriums für Forschung, Transformation und
Raumfahrt (BMFTR) und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) unter dem Förderkennzeichen 03FHP207 (GeBindE) gefördert.
Ansprechpartnerinnen: Nina Luchterhand und Irene Egel (GeBindE)