Futtermittellabor

Seit 2022 bietet das Futtermittellabor der HfWU unterschiedliche Analysen für Futtermittel an. Neben der Bestimmung von Rohnährstoffen im Rahmen der Weender Analyse kann mit Hilfe moderner Laboranalytik auch der Bruttoenergiegehalt mittels Bombenkalorimeter bestimmt werden. Stationäre und mobile Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) ergänzen die nasschemischen Verfahren und ermöglichen somit eine umfassende Futterbewertung.

Das Futtermittellabor befindet sich auf dem Campus Braike und wird dort seit mehreren Jahren für unterschiedliche Projekte und praktische Anwendungen genutzt. Neben Lehr- und Forschungszwecken steht das Labor auch Studierenden für eigene Arbeiten zur Verfügung. 
Auf dieser Webseite erhalten Sie Einblicke in die Arbeit des Futtermittellabors. Mithilfe von Videos und begleitenden Texten werden die verschiedenen Analyseverfahren sowie die verwendeten Geräte vorgestellt und erklärt.

Der Internetauftritt  für das Futtermittellabor der HfWU ist im Rahmen eines Projektmoduls enstanden. 

Statement zu Futtermitteln für die Website des Futtermittelabors der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

von Lea Paul B.Sc.
„Im Rahmen meiner Bachelorarbeit (Studiengang Pferdewirtschaft) zur Bewertung von Grobfuttermitteln habe ich mich intensiv mit den Anforderungen an eine objektive Qualitätsbeurteilung beschäftigt. Während sensorische Merkmale erste Hinweise liefern können, ermöglichen erst analytische Untersuchungen belastbare Aussagen über Nährstoffgehalte, hygienische Futtertauglichkeit und den potenziellen Fütterungswert eines Futtermittels. Laboranalysen schaffen damit die Grundlage für eine bedarfsgerechte und tiergerechte Rationsgestaltung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Tiergesundheit. Sie sind ein unverzichtbares Instrument, um Futtermittelqualität transparent, vergleichbar und nachvollziehbar zu bewerten.“

Von Thorsten Beyer B.Sc.
“In meiner laufenden Bachelorarbeit (Studiengang Agrarwirtschaft) untersuche ich Getreideproben für die Schweinefütterung sowohl nasschemisch als auch über Nahinfrarotspektroskopie (NIRS). Neben dem reinen Datenabgleich der Inhaltsstoffe liegt der Schwerpunkt auf einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Arbeit analysiert die Ökonomie der Beprobungsmethoden, um zu ermitteln, welches Verfahren das beste Verhältnis auslaufenden Analysekosten und dem finanziellen Nutzen bei der Rationsoptimierung für Schweine bietet.”