Der KI-Gap. Studie zu Unterschieden in der Nutzung von KI

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Nutzen Frauen generative KI seltener als Männer - und wenn ja, warum?

Eine aktuelle Studie aus Großbritannien untersucht die geschlechtsspezifischen Wahrnehmungen und ihren Einfluss auf die Nutzung generativer KI und kommt zu dem Ergebnis: Nicht etwa fehlende digitale Fähigkeiten sind die Ursache, sondern Unterschiede in der Bewertung gesellschaftlicher Risiken.

In der Studie werden repräsentative Umfragedaten mit rund 8.000 Teilnehmenden ausgewertet.
Die intersektional angelegte Analyse zeigt, dass die größten Unterschiede bei jüngeren, digital versierten Personen auftreten.
Sie widerlegt damit gängige Annahmen über fehlende digitale Kompetenzen oder Zugangsbeschränkungen.

Die Autor*innen entwickeln außerdem einen Index, der Bedenken hinsichtlich psychischer Gesundheit, Privatsphäre, Klimaauswirkungen und Störungen des Arbeitsmarktes erfasst.

Gerade die technisch fähigste Gruppe lehnt die Technologie demnach aufgrund ethischer und sozialer Überlegungen am stärksten ab, mit einem Gendergap von 45 Prozentpunkten.

NHB Commentary - How Risk Perceptions Shape the Gender Gap in Generative AI Use