Von der Aufnahme zur Erkenntnis – Wie arbeiten wir mit KI-Bildverarbeitung?

KI-Bildverarbeitung setzt sich aus mehreren Schritten zusammen. In der praktischen Forschung werden unterschiedliche Bildformate, Vorverarbeitungsstrategien und Analysemodelle systematisch kombiniert und miteinander verglichen. Je nach Fragestellung kommen verschiedene Merkmalsarten – etwa geometrische Maße, Temperaturverteilungen oder Texturinformationen – sowie unterschiedliche Modellansätze wie Klassifikation, Regression oder Clusteranalyse zum Einsatz. 

Der dargestellte Workflow orientiert sich daran, wie wir in PowerAImage forschen. Er bildet eine vereinfachte methodische Grundstruktur ab und ist nicht als starre Abfolge zu verstehen, sondern als flexibel erweiterbares methodisches Rahmenkonzept. Die Struktur folgt einem modularen Ansatz, der unterschiedliche Modelle, Merkmalsdefinitionen und Evaluationsstrategien verbindet. So ist es möglich, neue Datentypen zu integrieren, alternative Modellansätze zu evaluieren und Analyseverfahren an spezifische Forschungsfragen anzupassen. Der entwickelte Ansatz stellt damit eine übertragbare methodische Grundlage dar. Im Folgenden ist die Bildverarbeitungspipeline mit ihren einzelnen Modulen sowie deren experimenteller Weiterentwicklung dargestellt.