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International Purchasing and Supply Management

Im Oktober 2003 haben wir ein grenzüberschreitendes Studienprojekt mit der französischen Ecole supérieure internationale de commerce (ESIDEC), Metz, gestartet. Studierende beider Hochschulen arbeiten an einer internationalen Beschaffungsstudie, einem Ländervergleich Deutschland – Frankreich.

Im Dezember 2003 und Januar 2004 wurden je 1000 Firmen in Deutschland und Frankreich gefragt, welche internationalen Einkaufsstrategien sie anwenden. Die Branchen sind gemischt, allen Firmen ist jedoch gemeinsam, dass in ihren Produkten ein entsprechender Anteil von Bauteilen verwendet wird, der im Ausland eingekauft wurde. Die Studierenden befragen die Unternehmen nach ihrem Einkaufsverhalten. Fragen sind z.B.: Gibt es Länder die bevorzugt werden, spielen die Kosten, die Qualität oder das Geschäftsgebaren eine Rolle und wenn ja welche?

Diese quantitative Befragung wurde durch eine qualitative Studie ergänzt, in der es auch darum geht herauszufinden, wie bei 20 ausgewählten Unternehmen die Einkaufsverhandlungen ablaufen. Hier wurden dann auch kulturelle Faktoren berücksichtigt.

Als dritter Teil wurde eine Sekundärstudie angefertigt, die Informationen aus der Literatur zu Einkaufsverhalten, Branchen, Regionen und Absatzmärkten zusammenstellt. Im März lagen die Ergebnisse vor, die dann der französischen Handelskammer und den befragten Firmen zur Verfügung gestellt wurden.

Die Studie wurde an der ESIDEC Metz von Dr. Rodolphe Ocler und an der Hochschule Nürtingen von Professor Dr. Iris Ramme betreut.

Wir haben die Ergebnisse der drei Studien in einem Ergebnisband zusammengefasst. Aufgrund des internationalen Charakters des Projektes ist die Veröffentlichung in englischer Sprache geschrieben. Die Studie kann zu einem Preis von 100 € bezogen werden (120 € für die gedruckte Version). Ein Bestellformular wird zum Download bereitgestellt.

 
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