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Die Branchenanalyse Kreativ ist neben einer Studie des Einzelhandelsverband/Eckert die erste Analyse des Kreativmarktes in Deutschland. Die Branchenanalyse Kreativ ist zudem die umfassendste empirische Untersuchung des deutschen Kreativmarktes. Hier wurden nicht nur Industrie und Handel, sondern auch die Endverbraucher mit Hilfe von umfangreichen Fragebögen untersucht.

Die Branche ist zwar mit vielen Handelsunternehmen vom spezialisierten Fachgeschäft über ganze Abteilungen mit Kreativsortiment in großen Verbraucher- und Baumärkten sehr groß und differenziert. Jedoch sind Daten über den Umsatz dieser Handelsunternehmen nicht zu finden, da Kreativbedarf meist nicht als Warengattung erfasst wird und es nur wenige Geschäfte gibt, die als reine Kreativbedarfsanbieter zu bezeichnen und folglich zu zählen sind. Auch die großen Marktforschungsinstitute wie GfK oder Nielsen berücksichtigen bei ihren Einzelhandelspanels diese Produktgruppen nicht. Hier wird nur der gesamte Spielwarenhandel zusammengefasst. Gleiches gilt für den Warenkorb des statistischen Bundesamtes.

Bei der Industrie sieht es schon etwas besser aus: die Zahl der Hersteller ist überschaubar. Jedoch werden Daten über die Abverkäufe von Kreativartikeln in keiner regelmäßig und systematisch erstellten Statistik gesammelt. Bei den Endkonsumenten weiß man, dass sie zumeist weiblich sind und entweder Mütter mit kleineren Kindern sind oder eher zur 50-Plus-Generation gehören, aber wie vielschichtig diese Zielgruppe ist, war bisher forscherisches Neuland.

Hier setzt die Kreativstudie an. Es wurden insgesamt Handelsunternehmen, Hersteller und Endverbraucher befragt. Damit gibt es endlich verlässliche Zahlen für die Branche. Die Daten wurden von K.M.R. erhoben und von uns ausgewertet. Die Auswertung erfolgte mit dem Statistik-Programmpaket SPSS und umfasst sowohl univariate wie auch bivariate Auswertungen. Das Projekt wurde von Frau Dipl-Ök. Margret Bägel-Witte geleitet.

 
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