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LOCATION:Nürtingen\, Neckarsteige 6-10\, Campus Innenstadt\, CI2 111
SUMMARY:Jubiläumsauftakt 10 Jahre Studium generale":" „Die Welt gerät aus den Fugen“ - Reformation als Störfaktor und Impulsgeber
DESCRIPTION:Leitung":" Prof. Roswita Bader M.A.\nReferent":" Prof. Dr. Franz Brendle\, Historisches Seminar Tübingen\nGrußwort":" Prof. Dr. Valentin Schackmann\, Prorektor der HfWU \nSeit der Gründungszeit hat sich das Studium generale stets weiterentwickelt. Im Rahmen des Grußwortes aus dem Rektorat werden Anfang\, Gegenwart und Perspektive des Studium generale beleuchtet. An dieser Stelle richten wir unseren besonderen Dank an die Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt\, die unter der Federführung von Frau Dr. Uta Eser und Herrn Prof. Dr. Albrecht Müller im Sommersemester 2007 das Studium generale ins Leben gerufen hat.\nSubjektivismus im Zeichen der Freiheit – die Reformation im deutschen Südwesten\nEine der größten Revolutionen unsere Geschichte war die Reformation vor 500 Jahren. Nicht nur in Glaubensfragten\, sondern eingreifend ins gesamte gesellschaftliche System der Zeit haben die Reformatoren\, an deren Spitze Martin Luther arbeitete\, Innovation mit sich gebracht. Die Entdeckung der neuen Welt\, die Erfindung des Buchdrucks und die Neuorientierung im heliozentrischen Weltbild\, sind Umschwünge\, die sich zeitgleich zur Reformation auftun. Die Welt gerät aus allen Fugen\, alte hergebrachte Werte verändern sich und geben neue Impulse. In dieser Situation ist die Reformation zunächst ein Störfaktor\, der auch Innovation bringt. Sowohl historische\, als auch gesellschaftliche Strukturen werden in der Reihe des Studium generale thematisiert. Die Veränderungen\, die vor 500 Jahren diskutiert\, erkämpft und schließlich errungen wurden\, greifen weit in die Zukunft hinein und es ist interessant zu sehen\, was unsere – ebenfalls von Wandel und Wertveränderung geprägte Zeit mit der Reformation zu tun hat.\nWir feiern 500 Jahre Reformation – doch kann man überhaupt von der Reformation als homogenem Prozess sprechen? Die Reformation in Deutschland war kein einheitlicher Vorgang. Überall\, in den Territorien von Reichsfürsten\, Reichsgrafen und Reichsrittern sowie in den Reichsstädten\, fanden unterschiedliche Reformationsprozesse statt. Sie begannen zu unterschiedlichen Zeitpunkten\, sie wurden von unterschiedlichen sozialen und politischen Gruppen initiiert\, unterschiedliche lokale Reformatoren waren prägend. Gerade der Südwesten Deutschlands ist eine Region\, die für die Vielgestaltigkeit der Reformation steht. Der Vortrag stellt die unterschiedlichen reformatorischen Einflüsse und Traditionen vor\, die hier gewirkt haben\, und ordnet sie ein.\nÖffentliche Reihe DQUOTEHochschule im DialogDQUOTE\nDie Vortragsreihe DQUOTEHochschule im DialogDQUOTE des Studium generalerichtet sich an Studierende wie auch an die interessierte Öffentlichkeit. In jedem Semester werden wechselnde Themen von unterschiedlichen Akteuren beleuchtet. Beim anschließenden Umtrunk haben Sie Gelegenheit\, bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.\nBusshuttle\nZu diesem Vortrag bieten wir ab einer Anmeldung von sechs Personen einen Busshuttle von Geislingen nach Nürtingen an. Bitte melden Sie sich hierfür mit Angabe Ihrer Telefonnummer eine Woche vor Veranstaltung bei Ute Krauß\, Tel. 07022 201-313\, studium.generale@hfwu‎‎.‎‎de\nFoto- und Filmaufnahmen\nWährend dieser Veranstaltung können im Auftrag der Hochschule Foto- oder Filmaufnahmen erstellt und gegebenfalls in Publikationen oder in Online-Medien der Hochschule veröffentlicht werden.\nMit freundlicher Unterstützung\nReferat für Technik und Wissenschaftsethik
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