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LOCATION:Nürtingen\, Neckarsteige 6-10\, Raum CI2 111
SUMMARY:Chorwesen in Deutschland und die Chor-Hauptstadt Hamburg
DESCRIPTION:Leitung":" Prof. Dr. Susanne Gervers\, HfWU Referent":" Dr. Jutta Raab Hansen\, Musikhistorikerin\, Musiktherapeutin\nIMMATERIELLES KULTURERBE DER UNESCO Chorwesen in Deutschland und die Chor-Hauptstadt Hamburg\nEnde des 18. Jahrhunderts wurden die Laienchöre zum Schwerpunkt einer bürgerlichen Musikkultur und Demokratiebewegung. Politische Ereignisse\, Arbeit\, Krieg\, Heimat\, die Feste der Jahreszeiten\, der Kreislauf des Lebens\, Liebe und Schmerz\, Abschied und Wiederkehr\, Trauer und Freude – es gibt wohl kaum etwas\, was nicht in Liedern besungen wurde.\nIn Deutschland existieren heute 60.000 Laienchöre in Stadt und Land - Singvereine\, Singakademien\, Philharmonische Chöre\, Lehrergesangsvereine\, Volkschöre\, Hochschul- und Universitätschöre\, Kantoreien und Kirchenchöre sowie Schulchöre\, aber auch Gospel- und Jazzchöre - deren 300.000 Konzerte im Jahr 60 Millionen Zuhörer finden. Unter dem Dach der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) sind wiederum verschiedene Verbände mit besonderen inhaltlichen Schwerpunkten organisiert. Die Diversität im deutschen Chorbereich von Nord nach Süd und Ost nach West sucht weltweit ihres Gleichen. Ein Grund\, sich damit näher zu beschäftigen.\nFast jeder Mensch kann singen. Singen muss wie nahezu alles im Leben aber auch geübt und praktiziert werden. Singen ist eine besondere Form des gemeinsam miteinander aktiv Seins. Das gemeinsame Singen bedeutet für einen Menschen auch eine Ressource und Kraftquelle\, auf die er sich innerlich verlassen kann. Für das Knüpfen von neuen Kontakten kann sich auch ein Chor anbieten. Denn das Singen als Urform künstlerischen Ausdrucks wird hier jedem zugänglich gemacht. Und die Integration von gesellschaftlichen Randgruppen gehört auch dazu.\nLaienchöre pflegen nicht nur einen wertvollen kulturellen Schatz\, sie sind darüber hinaus das Rückgrat von Musikpflege und Musikausübung\, ohne das die professionelle Musikausübung undenkbar ist. Laienchöre sind zugleich auch die Basis des Musikpublikums\, Nährboden für künstlerischen Nachwuchs und musikalischer Partner in Tausenden von Konzerten und Aufführungen aller Art.\nHamburg wird auch als die Chorhauptstadt Deutschlands bezeichnet. Anhand dieses Beispiels aus dem Norden wird gezeigt\, wie das immaterielle Kulturerbe “Chormusik” dort gelebt\, gepflegt und erlebt wird. Warum ist das so\, was gehört dazu\, wie hört sich das an? \nDr. Jutta Raab Hansen\, Musikhistorikerin und Musiktherapeutin aus Issigau/Oberfranken hat in ihrem Leben vielseitige Interessen verfolgt. Sie lebte auch in London und Australien\, arbeitete u. a. als Autorin (Musiker-Exil in GB)\, Musikkritikerin\, Lektorin und Archivarin. Mit Patienten an einer psychosomatischen Klinik erlebt sie täglich\, was gemeinsames Singen bewirken kann.\nAnmeldung\nDurch Ihre Anmeldung erleichtern Sie unsere Planung. Wir bitten um Ihre Online-Anmeldung bis zum 9. Oktober 2017.  Externe Gäste nutzen dazu bitte das Webformular auf der Homepage des Studium generale. Hochschulangehörige bitten wir um Anmeldung über neo. Bitte loggen Sie sich vor Betätigung dieses Links in neo mit Ihren Zugangsdaten ein. https":"//neo.hfwu.de/\nKontakt":" studium.generale@hfwu‎.‎de\nFotoaufnahmen\nWährend dieser Veranstaltung können im Auftrag der Hochschule Foto- oder Filmaufnahmen erstellt und gegebenfalls in Publikationen oder in Online-Medien der Hochschule veröffentlicht werden.\nMit freundlicher Unterstützung\nReferat für Technik und Wissenschaftsethik\nUNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.
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