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Willkommen am Institut für Landschaft und Umwelt

Seit mehr als 20 Jahren befasst sich das Institut für Landschaft und Umwelt (einschließlich seiner Vorgängerorganisationen) mit Projekten im Bereich Naturschutz, Landschaftsplanung und Landschaftspflege im besiedelten und unbesiedelten Bereich, im ländlichen Raum sowie in Stadtökosystemen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von neuen Konzepten für Naturschutz und Landschaftsplanung sowie der nachhaltigen Sicherung der Biodiversität.

Ein wichtiger Baustein unserer Arbeit ist zudem der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den PraktikerInnen vor Ort. Mit Projekten im Bereich der Umweltinformation und Umweltkommunikation werden wir diesem Anspruch gerecht.

 

Neues aus dem Institut:

04.03.2014

Auftaktveranstaltung Kommunale Initiative Nachhaltigkeit

Am 13.03.2014 findet im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die „Auftaktveranstaltung Kommunale Initiative Nachhaltigkeit“ statt. Das Institut für Landschaft und Umwelt (ILU) wird diese Veranstaltung aktiv mitgestalten. Durch einen Vortrag von Professor Dr. Nobel mit dem Titel „Nachhaltigkeitsberichterstattung in kleinen und mittleren Gemeinden“ werden die Besucher über das derzeit am ILU laufende gleichnamige Pilotprojekt informiert. Darüber hinaus wird das Institut mit einem eigenen Stand an der Veranstaltung vertreten sein. Dort können Interessierte im Gespräch mit den Projektbeteiligten weitere Informationen erhalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Link: www.veranstaltung-n.de/nachhaltige_kommune/anmelden/__Nachhaltige-Kommunalentwicklung.html

Neue Mitarbeiterin Julia Völker im Einsatz für das Institut © Völker

01.02.2014

Neue Mitarbeiterin am Institut für Landschaft und Umwelt

Seit Januar 2014 unterstützt Julia Völker als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin unser Team am Institut für Landschaft und Umwelt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit werden in Biotopkartierungen und dem Projekt „Ökokonto im Privatwald“ liegen. Julia Völker hat bis 2013 an der Universität Hohenheim in Stuttgart studiert und absolvierte ihren Master in der Fachrichtung Landschaftsökologie. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Schaffung von Rohbodenstandorten zur speziellen Artenförderung © ILU

12.01.2013

In den Jahren 2011 und 2012 wurde für die Stadt Trochtelfingen eine Pflege- und Beweidungskonzeption für die dort vorkommenden Trockenbiotope (v.a. Magerrasen und Wacholderheiden) erstellt. Die Konzeption schlägt Maßnahmen für Triebwege, Pferchflächen, Optimierung der Beweidung, Gehölzpflege, den speziellen Artenschutz und Pflegeansätze für bereits verbuschte Trockenbiotope vor. Im Herbst 2013 konnte mit der Umsetzung einiger Maßnahmen begonnen werden. So wurden z.B. alte Sandgruben wieder geöffnet, um neue Wuchsorte für das gefährdete Heideröschen (Daphne cneorum) zu schaffen. Im Dezember 2013 wurden Rohbodenflächen erstellt, um durch die offenen und mageren Bedingungen die Futteresparsette und damit den Weißdolch-Bläuling zu fördern. Die Raupen des in Baden-Württemberg sehr seltenen Weißdolch-Bläulings (Agrodiaetus damon) fressen ausschließlich an der Futteresparsette.

Teilnehmer der Fachexkursion zum Life+-Projekt C.4 © ILU

26.10.13

Fachexkursion „Praxisbeispiele der Baumpflege auf Privatgrundstücken und der energetischen Schnittgutverwertung“ in Dettingen unter Teck

Am 26. Oktober 2013 fand im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum LIFE+-Projekt „Vogelschutz in Streuobstwiesen“ eine Fachexkursion zu Flächen der LIFE+-Maßnahme C.4 „Baumpflege auf Privatgrundstücken – Förderung des Schnitts an stark pflegebedürftigen Obstbäumen“ statt. Gut  30 Interessierte –  eine bunte Mischung aus Vertretern von Naturschutzverbänden über Landkreis-Obstbauberater bis zu lokalen „Stückles“-Besitzern folgten der Einladung.

Im Rahmen des Erprobungsprojektes wurde in den letzten Jahren der Schnitt mehrerer Tausend stark pflegebedürftiger Obstbäume gefördert. Nach einer Vorführung des Schnitts eines solchen stark pflegebedürftigen Obstbaumes zeigte die ARGE Streuobst den Teilnehmern bereits umgesetzte Flächen. Abschließend wurden die Möglichkeiten und Grenzen einer energetischen Schnittgutverwertung vorgestellt und diskutiert.

Impressionen der Exkursion finden Sie hier.

Nähere Informationen zum Erprobungsprojekt finden Sie auf der Projektseite. 

 

 

 

Woldemar Mammel und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des "Alblinsen-Fördervereins für alte Kulturpflanzen auf der Schwäbischen Alb e. V." © ILU

13.09.2013

Alblinsenprojekt in der Presse

Zwei Jahre lang wurden auf der Schwäbischen Alb und bei Rottenburg Äcker der Erzeugergemeinschaft "Alb-Leisa" untersucht. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, ob der Linsenanbau einen größeren Beitrag zur Biodiversität leistet als der Anbau anderer Kulturen. Auf der Jahreshauptversammlung des "Alblinsen-Förderverein für alte Kulturpflanzen auf der Schwäbischen Alb e. V." hat Alexander Koch die Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Typisch für die unkonventionelle Art der Linsenbauern hat diese vorwiegend draußen stattgefunden und nicht, wie man sich das vielleicht vorstellt, in einem Vereinsheim. Los gings auf dem Hofgut Hopfenburg, wo man im Feldflora-Reservat Beutenlay noch die Dreifelderwirtschaft nachahmt, wie sie vor der Industrialisierung betrieben wurde. Hier konnten die Teilnehmer aus der intensiven Agrarlandschaft weitgehend verschwundene Ackerwildkräuter in Augenschein nehmen. Danach wurden einige Äcker der Erzeugergemeinschaft unter die Lupe genommen. Unter anderem ein Linsenfeld, bei dem zum ersten Mal als Stützfrucht eine Gerstensorte aus Äthiopien Verwendung fand. Im besonders trockenen Sommer 2013 eine ideale Kombination. Diese spezielle Gerste mit einem schwarz werdenen Korn und auch die Linse sind an ungünstige Klima- und Bodenverhältnisse angepasst. Sie ertragen längere Trockenperioden besser als andere Kulturen und können auch auf nährstoffärmeren Grenzertragsstandorten angebaut werden. Nach der Feldexkursion kehrte man bei Landwirt Wahl zu Linsenkuchen und Kaffee ein. Mit dabei war auch Frau Geiger vom Reutlinger Generalanzeiger.

Sie hat den hier als PDF verfügbaren Presseartikel verfasst (mit freundlicher Genehmigung des Reutlinger Generalanzeiger).

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite "Artenvielfalt auf Linsenäckern".

 

 

 

Blick auf die Baar bei Neudingen © ILU

27.08.2013

Naturschutzgroßprojekt auf der Baar startet

Am 27. August 2013 übergab Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), den Bewilligungsbescheid für die erste Phase des Naturschutzgroßprojekts Baar an Sven Hinterseh, Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises. Der Kreis ist Träger des 5,7 Millionen Euro teuren Projekts, das zu großen Teilen von Bund und Land finanziert wird und zum Ziel hat, die naturschutzfachlich bedeutsamen Moor- und Feuchtgebiete sowie Trocken- und Waldlebensräume auf der Baar und entlang der Baaralb für den Biotopverbund zu sichern und zu entwickeln.

Baar und Baaralb sind ein national und international wichtiges „Drehkreuz“ für den Biotopverbund und liegen zudem auf einer bedeutenden Achse des Vogelzugs. Verbundachsen von Waldlebensräumen, Trocken- und Feuchtgebieten kreuzen sich hier.

Das Institut für Landschaft und Umwelt unterstützte den Landkreis bei der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Abgrenzung des Projektgebiets und erstellte die umfangreichen Antragsunterlagen nach den Vorgaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

 

 

 

Unsere neue Mitarbeiterin © ILU

17.06.2013

Neue Mitarbeiterin am Institut für Landschaft und Umwelt

Mitte Juni wurde Sandia Brinkmann als neue Mitarbeiterin am ILU begrüßt. Sie verstärkt das Team in den Arbeitsbereichen Naturschutz und Landschaftspflege. Dabei werden die Biotopkartierung und Projekte im Bereich Moorschutz die Schwerpunkte ihrer Arbeit bei uns bilden. Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit.

 

 

 

v.l.n.r. Julia Charrier, Katharina Sigle und Claudia Fritz © ILU

1.03.2013

Das Institut für Landschaft und Umwelt freut sich über neue Mitarbeiterinnen

Mit Julia Charrier, Claudia Fritz und Katharina Sigle wurden zum ersten März gleich drei neue Mitarbeiterinnen am Institut für Landschaft und Umwelt eingestellt. Frau Fritz und Frau Sigle werden das Institut im Projekt „Nachhaltigkeitsberichterstattung in kleinen und mittleren Gemeinden“ tatkräftig unterstützen. Frau Charrier wird vor allem im Bereich Moorschutz und dem Monitoring von Streuobstwiesen tätig sein. Die drei zukünftigen Mitarbeiterinnen sind Absolventinnen der eigenen Hochschule. Frau Charrier hat ihren Bachelor-Abschluss im Fach Landschaftsplanung und Naturschutz gemacht. Frau Fritz und auch Frau Sigle absolvierten ihren Master im Studiengang Umweltschutz.

 

 

 

© ILU

10.12.2012

Abschlussveranstaltung des LIFE+-Teilprojekts A.4 „Aufwertung von Streuobstbeständen im kommunalen Ökokonto“

Am 10. Dezember 2012 fand an der HfWU die Abschlussveranstaltung der LIFE+-Maßnahme A.4 „Aufwertung von Streuobstbeständen im kommunalen Ökokonto“ statt. Sie ist Teil des LIFE+-Projekts „Vogelschutz in Streuobstwiesen Mittleres Albvorland und Mittleres Remstal“. Im Rahmen der Veranstaltung stellte die Arbeitsgemeinschaft Streuobst als Projektnehmer der Maßnahme den Vertretern der LIFE+-Kommunen die Ergebnisse vor und diskutierte diese mit ihnen. Nach einer Einführung von Herrn Landeskonservator Wolf vom Regierungspräsidium Stuttgart gab Herr Dr. Deuschle einen Überblick zu den wertgebenden Kriterien von Streuobstbeständen für Zielarten des Vogelschutzes als Grundlage für mögliche aufwertende Maßnahmen und deren naturschutzfachliche Bewertung. Prof. Dr. Küpfer stellte die zentralen methodischen Ergebnisse der Maßnahme vor. Während der anschließenden von Herrn Prof. Dr. Reidl geleiteten Diskussion stand vor allem die Praktikabilität von Aufwertungsmaßnahmen in bestehenden Streuobstwiesen für die Kommunen im Vordergrund.

 

 

 

16.11.2012

Neuer geschäftsführender Direktor am Institut für Landschaft und Umwelt gewählt

Der neue Direktor des Instituts für Landschaft und Umwelt heißt Prof. Dr. Willfried Nobel. Er wurde am 16. November 2012 einstimmig in die Leitung des Instituts gewählt. Er übernimmt die Position von Prof. Dr. Konrad Reidl und Prof. Dr. Christian Küpfer, die beide dieses Amt seit der Gründung des Instituts 2011 innehatten. Prof. Nobel ist in der Personalunion Prorektor für Forschung und Transfer und möchte die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger selbstverständlich weiterführen und zudem neue Akzente im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung setzen.

Kontaktadresse

Institut für Landschaft und Umwelt
der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Schelmenwasen 4-8 (Pavillon)
72622 Nürtingen

Tel.: 07022-404-215
Fax: 07022-404-209

E-mail: markus.roehl@spam.hfwu.de

Letzte Änderung: 03.04.2014 - 11:43:42 
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