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16.11.2010 13:40
Von: Udo Renner

Feierlich ins Berufsleben gestartet


NÜRTINGEN (ur) Studentenleben ade und feierlicher Startschuss ins Berufsleben: Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) hat jetzt in der Nürtinger Kreuzkirche ihre Absolventen der Studiengänge Agrarwirtschaft, Volkswirtschaftslehre, International Management und Prozessmanagement verabschiedet. Auszeichnungen für die Besten gab es von der Hochschule verbundenen Unternehmen und vom Hochschulbund. Eine chinesische Studentin erhielt den erstmals verliehenen Sonderpreis des Deutschen Akademischen Austausch Diensts (DAAD) für soziales Engagement.

Prof. Dr. Erskin Blunck, HfWU-Studiendekan Internationales Management, überreicht Lei Xu den DAAD-Preis für soziales Engagement.

Lei Xu, Studierende im Masterstudiengang Internationales Management, erhielt die Auszeichnung für gute Studienleistungen und gesellschaftlich-soziales Engagement. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Lei Xu hält seit dem Wintersemester 2009 in ihrem Studiengang ein Tutorium für Studierende und hat sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass dieses Tutorium stattfinden kann. Im Rahmen des Tutoriums, so die Begründung der Preisvergabe, habe sie nicht nur fachliche, sondern auch hohe didaktische und soziale Kompetenz bewiesen. In ihrem Heimatland China unterstützt sie zusammen mit ihrer Familie Kinder aus Familien mit finanziellen Problemen, mit dem Ziel, die Kinder zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu bringen. Neben finanzieller Unterstützung sorgen sie auch für Lebensmittel, materielle Unterstützung für den Schulbedarf oder organisieren Nachhilfeunterricht.

Im Studiengang Agrarwirtschaft, aus dem zwei Diplom- und 27 Bachelor-Absolventen verabschiedet wurden, erhielt Hans-Peter Kärcher als bester Absolvent den Preis der BayWa AG und einem vom Hochschulbund Nürtingen-Geislingen, dem Förder- und Absolventenverein der HfWU. Zudem wurde Kärcher vom Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft (VdAW) für seine Abschlussarbeit mit einer Auszeichnung bedacht. Als zweitbeste Absolventin erhielt Rebecca Schiefer den Preis des Württembergischen Genossenschaftsverbundes. Sie wurde darüber hinaus für die beste Abschlussarbeit vom Eugen Ulmer Verlag geehrt. Als drittbeste Absolventin durfte sich Simone Kopp über eine Auszeichnung der Vereinigten Hagelversicherung freuen. Auszeichnungen für ihre Abschlussarbeiten gingen aus den Händen von Regierungslandwirtschaftsamtsrat Josef Martin und Ehrensenator Rainer Haag an Daniela Kremers und Julia Waldenspuhl.

Als eine von wenigen Fachhochschulen in Deutschland bietet die HfWU den Studiengang Volkswirtschaftslehre. Hier konnte Studiengangleiterin Prof. Dr. Margot Körber-Weik insgesamt 28 Jungakademiker (9 Diplom-, 19 Bachelor-Absolventen) in das Berufsleben entlassen. Für die beste Gesamtnote erhielt Yvonne Jaksch den Preis der Landesbank Baden-Württemberg, überreicht von Dr. Peter Merk. Auch vom Hochschulbund wurde sie für die beste Gesamtnote geehrt. Ebenfalls vom Hochschulbund erhielt Sebastian Röltgen einen Preis für die zweitbeste Gesamtnote. Für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten konnten Christoph Eckerle und Yvonne Jaksch eine Auszeichnung der Firma Aurenz Software Solutions entgegennehmen. Beide Preise wurden von Dipl. Volkswirt (FH) Jürgen Dagutat überreicht. Für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement erhielten Benjamin Engelke und Stephan Lammerich eine Würdigung.

Im Masterstudiengang International Management glänzte Antje Schott: Sie erhielt als beste Absolventin einen von der Metabowerke GmbH gestifteten Preis sowie einen Preis des Hochschulbundes. Schott erhielt darüber hinaus den Preis der Roto Frank AG für die Masterthesis mit dem höchsten Praxisbezug. Dieser Preis ging zudem an Elona Basha. Im Masterstudiengang Prozessmanagement erhielten Paulo Antonio Gomes Ribeiro mit besten und Tim Maier mit zweitbesten Studienleistungen großzügig dotierte Preise der BKW Kälte-Wärme-Versorgungstechnik GmbH aus den Händen von HfWU-Ehrensenator und Geschäftsführer Bruno Kümmerle. Damit setzt Kümmerle hinter seine Ausgangsüberlegung zur Gründung des Studiengangs im Jahr 2005 ein Ausrufezeichen: “Wir brauchen in Deutschland Menschen, die Arbeit höchst wirksam organisieren können“. Auch die anderen Absolventen, die aus ganz Deutschland kommen,  brauchten sich mit ihren Leistungen nicht zu verstecken und nahmen strahlend ihre Zeugnisse entgegen – Studiendekan Prof. Dr. Friedemann Baisch attestierte einen „sehr guten Jahrgang“.


Letzte Änderung: 03.04.2014 - 11:43:42 
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