Die HfWU unterstützt im Vorfeld des Rio+20 Gipfels die Higher Education Sustainability Initiative der Vereinten Nationen.
Die Weltgemeinschaft hat sich 1992 in Rio de Janeiro eine nachhaltige Entwicklung zum Ziel gesetzt, die weltweit dauerhaft umweltverträglich, wirtschaftlich und sozialverträglich sein soll. Dabei ist nachhaltige Entwicklung nicht einfach eine Notwendigkeit, sondern setzt bewusste Wertentscheidungen voraus. Um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, genügt es nicht, Wissen zu akkumulieren. Vielmehr gilt es, dieses Wissen in Beziehung zu Werten und Normen zu setzen. Dieser Vermittlungsschritt ist eine wesentliche Aufgabe der KoWU. Er umfasst folgende Tätigkeiten:
Wir verstehen unsere Aktivitäten als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014). Unser Ziel ist es, durch Bildung für nachhaltige Entwicklung dazu anzuregen, sich aktiv und interdisziplinär mit Fragen globaler Gerechtigkeit auseinanderzusetzen und aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken.
2008/09, 2010/11 und 2012/13 wurden wir als offizielles Dekadeprojekt ausgezeichnet.
Dr. Uta Eser, Nachhaltigkeitsbeauftragte der HfWU, Tel. 07022/404-211; E-Mail: uta.eser@spam.hfwu.de
Grundlage unser Arbeit bildet ein Nachhaltigkeitsverständnis, das Gerechtigkeit sowohl gegenüber allen heute Lebenden wie auch gegenüber zukünftigen Generationen umfasst:
„Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs“
Brundtland-Report 1987
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).