Hochschuldidaktik für Professor/innen und Lehrbeauftragte 2013

In Zusammenarbeit mit dem Didaktikzentrum der Hochschule Esslingen und dem Präsidium der Hochschule Reutlingen bieten wir auch im Jahr 2013 unterschiedliche Themen rund um die Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen in Form von Workshops an. Bei der Auswahl der Themen haben wir darauf geachtet, dass bewährte Seminarinhalte mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten kombiniert werden. Die Teilnahme an den Kursen kann für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik angerechnet werden.

Kulturelle Diversität im Hochschulalltag

Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen und der HfWU Nürtingen-Geislingen
Termin: Montag, 11. März 2013; 9.00 bis 17.00
Referentinnen: Karin Bukenberger, Dr. Dorothee Kaiser
Ort: Reutlingen, Alteburgstr. 150, Gebäude 5, Raum 5-003 (Senatssaal)

Zielsetzung

Die Lernplattform Moodle bietet Lehrenden die Möglichkeit, ihren Lehralltag mediengestützt durch die dort vorhandenen Aktivitäten anzureichern. Oft stellt sich die Frage nicht danach, wie diese Aktivitäten eingebunden werden, sondern wie sie didaktisch am sinnvollsten integriert werden können. Dieses Seminar hat zum Ziel, den TeilnehmerInnen zu zeigen, wie Sie einen Moodle-Kurs didaktisch aufbereiten und ausgewählte Aktivitäten inhaltlich gekonnt einsetzen können. Die Teilnehmenden partizipieren aus den Erfahrungen von Praxisszenarien (im Sinne von Best-Practice).

Der Kurs richtet sich an Lehrende, die bereits grundlegende Erfahrungen mit Moodle gesammelt haben.

Inhalte

In diesem Seminar erhalten Sie hilfreiche Anregungen zur inhaltlichen Gestaltung eines Moodlekurses sowie didaktische Hilfestellungen zum Einsatz der Aktivitäten.

Methoden

Das Seminar ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer/innen am PC die jeweiligen Schritte mitverfolgen und selbst mitklicken können. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich mit anderen Teilnehmer/innen auszutauschen.

Zur Anmeldung

"Das (E-)Portfolio – der Einsatz in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten"

Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
Termin: Freitag, 12. April 2013; 9.00 bis 17.00
Referent: Dr. Katja Bett
Ort: Esslingen, Kanalstr. 33, Raum wird noch bekannt gegeben

Zielsetzung

Portfolios, die aus einer Sammlung von selbsterstellten und reflektierenden Arbeiten der Studierenden bestehen, dokumentieren sowohl den Lernprozess als auch die Lernergebnisse. Durch die Arbeit mit Portfolios lernen die Studierenden zunehmend, ihren eigenen Lernprozess eigenverantwortlich zu steuern.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmer/innen, wie die Portfolio-Methode die Lehre nicht nur in unterschiedlichen Lehrszenarien, sondern auch in verschiedenen Fachrichtungen bereichern kann. Sie können Portfolios mit der zur Verfügung stehenden Plattform Moodle realisieren und den Studierenden zeigen, wie sie ihre E-Portfolios im Netz für sich persönlich nutzen können.

Inhalte

  • Grundlagen der Portfolioarbeit
  • Gestaltungsmöglichkeiten des Portfolios
  • Einsatzmöglichkeiten des Portfolios in unterschiedlichen Lehrkontexten / Veranstaltungsformaten
  • Nutzung des E-Portfolio Plug-In Exabis auf Moodle
  • Kurzvorstellung der E-Portfolio Software Mahara

Methoden

  • Wechsel von Kurzvorträgen und offenen Phasen wie Gruppenarbeit und Einzelarbeit
  • Diskussion der Einsatzmöglichkeiten im Plenum
  • Die erworbenen Kenntnisse werden am E-Portfolio Plug-In von Moodle angewendet.

Anmeldung und Kontakt

Der Spannungsbogen in Lehrveranstaltungen - Inhalte interessant aufbereiten und spannend vermitteln

Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
Termin: Freitag, 17. Mai 2013; 9.00 bis 17.00
Referent: Dr. Martin Holzer Wissenschaftliches Training & Coaching, Karlsruhe
Ort: Nürtingen, Neckarsteige 6-10, Gebäude K II, 1. OG, Stucksaal

Zielsetzung

Einstiegs- und Schlusssequenz kommen in jeder Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung zu: Sie bieten die Chance, die Lernenden auf der Höhe ihres aktuellen Erfahrungshorizontes abzuholen, Interesse an den nachfolgenden Inhalten zu wecken und eine gespannte Erwartungshaltung aufzubauen, um im Rückblick die wesentlichen Punkte noch einmal zusammenzufassen und die Studierenden in motivierter Stimmung und Vorfreude auf weitere Beschäftigung mit dem Stoff zu entsenden.

Die Teilnehmer/innen lernen, durch geeignete Vorbereitung einen solchen Bogen zu spannen, die Studierenden für ihr Thema zu gewinnen, die erzeugte Spannung durch methodische Abwechslung und kleine eingestreute Elemente zu halten, und so die Veranstaltung zum Gewinn für beide Seiten zu machen.

Inhalte 

  • Rahmenbedingungen und Lernziele systematisch analysieren
  • Techniken zur spannenden Stoffanreicherung kennenlernen
  • Prinzipien der lebendigen Inhaltsvermittlung ausprobieren
  • Methodische Ideen anpassen und in konkrete Konzepte umsetzen

Methoden 

  • Demonstration vorgestellter Methoden an Workshopinhalten selbst
  • Fachliche Beispiele und Erfahrungen aus der Lehrpraxis
  • Einzel- und Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch
  • Individuelles Fallcoaching zu spezifischen Anliegen und Themen

Zur Anmeldung 

Körpersprache und Präsentation - So setzen Sie Ihre Körpersprache und Ihren Körperausdruck gezielt ein

Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
Termin: Montag, 10. Juni 2013; 9.00 bis 17.00
Referent: Regina Toth
Ort: Reutlingen, Alteburgstr. 150, Gebäude 5, Raum 5-003 (Senatssaal)

Zielsetzung

Kennenlernen und Verbesserung des individuellen nonverbalen Kommunikations-verhaltens. Das Seminar vermittelt Ihnen vielfältige Übungen zur Schulung Ihrer Selbstwahrnehmung und Veränderung Ihres Körperausdrucks.

Inhalte

    • Eigenwahrnehmung – Fremdwahrnehmung
    • kulturelle Eigenheiten
    • mehr Sicherheit in der Beurteilung von Körperausdruck
    • Erproben „neuer Verhaltensweisen“
    • Körperhaltung und Ausrichtung im Raum
    • Einsatz von Gesten – wie werden diese unterschieden
    • Mimik und Blickkontakt
    • Proxemik

    Methoden

    • Vermittlung von Grundwissen
    • Übungen
    • Umsetzung der Inhalte in Kleingruppen mit Präsentation vor der Gruppe
    • Videoaufnahme und Analyse
    • Reflexion und Diskussion

    Zur Anmeldung

    "Differenzierung in der Lehre – Methoden für heterogene Lerngruppen"

    Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
    Termin: Freitag, 11. Oktober 2013; 9.00 bis 17.00
    Referentinnen: Dipl. Päd. Jan-Thorsten Kohrs
    Ort: Esslingen, Kanalstr. 33, Gebäude 1, 2. Stock, S01-204

    Zielsetzung

    Der Anspruch an Lehrveranstaltungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Die Studierenden „mitzunehmen“ wird dabei durch den Umstand erschwert, dass in ein und derselben Veranstaltung Lernende mit stark unterschiedlichem Vorwissen, unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Motivationen sitzen. Von dem durchschnittlichen „Normalstudierenden“ kann oftmals nicht mehr gesprochen werden. Das Konzept der Differenzierung versucht die heterogenen Lernvoraussetzungen der Studierenden systematisch in das Lehrkonzept zu integrieren. Im Rahmen des Workshops sollen Methoden für eine lebendige und differenzierte Hochschullehre vorgestellt und erprobt werden. Der Fokus liegt dabei auf Methoden, die sich auch und gerade für heterogene Gruppen anbieten.

    Inhalte

      • Unterschiedliche Aspekte der Differenzierung
      • Gestaltung „lebendiger“ Seminare - Wie man Veranstaltungen für heterogenen Gruppen plant
      • Geeignete Methoden der Wissensvermittlung (bei Teilnehmern mit unterschiedlichem Vorwissen)
      • Notfallplan: Was tun, wenn die Planung nicht aufgeht?

      Methoden

      Wechsel von Dozenten-Inputs und kollegialem Austausch. Sie erhalten die Möglichkeit Ihre aktuellen Problemstellungen im Seminar zu besprechen und zu bearbeiten.

      Anmeldung und Kontakt

      "Planspiele in Lehrveranstaltungen - Komplexe Zusammenhänge begreifen lassen"

      Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
      Termin: Freitag, 15. November 2013; 9.00 bis 17.00
      Referent: Prof. Dr. Cornelia Niederdenk-Felgner, Dr. Sylvia Lepp, Johannes Polzin
      Ort: Nürtingen, Neckarsteige 6-10, Gebäude K II, 1. OG, Stucksaal

      Zielsetzung

      Planspiele werden als handlungsorientierte Methode für die Vermittlung komplexer Zusammenhänge immer wichtiger. Die Teilnehmer lernen, Planspiele so anzuleiten, dass die Studierenden durch Simulation einer Praxissituation einen möglichst realistischen und praxisbezogenen Einblick in gezielte Probleme und Zusammenhänge gewinnen, eigene Entscheidungen treffen und Konsequenzen ihres Handelns erfahren. Dabei können sie den Studierenden Möglichkeiten zum kreativen, weitgehend autonomen und selbstorganisierten Handeln in Bezug auf konkrete Probleme und deren Lösung bieten.

      Inhalte 

      Theoretische und praktische Begründungen für Planspiele in Lehrveranstaltungen. Organisation eines Planspiels. Phasen eines typischen Verlaufs und Aufgaben des/r Dozenten/in.

      Methoden

      • Vermittlung von Hintergrundinformationen und Diskussion. • Ausarbeitung eines Konzepts für ein Planspiel in einer eigenen Lehrveranstaltung. • Wechsel von Kurzvorträgen, kollegialem Austausch und Gruppenprozessen.

      Zur Anmeldung

      "Methoden à la Carte "

      Zielgruppe: Professor/innen und Lehrbeauftragte der HfWU Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Esslingen und der Hochschule Reutlingen
      Termin: Montag, 09. Dezember 2013; 9.00 bis 17.00
      Referent: Stefan Braun, www.faculty-development.org
      Ort: Reutlingen, Alteburgstr. 150, Gebäude 5, Raum 5-003 (Senatssaal)

      Zielsetzung 

      Lehrveranstaltungen aktivierend zu gestalten, gehört zu den elementaren Herausforderungen für Lehrende. Im Mittelpunkt des Kurses steht die Handlungskompetenz, d.h. der versierte Umgang mit den relevanten aktivierenden Methoden der Hochschullehre. Das Ziel dieser Veranstaltung, die im Stile eines Intensivtrainings angelegt ist, ist das Verstehen der Funktionsweise und insbesondere das Ausprobieren verschiedenster Lehrmethoden. Folgende Module werden erlernt: Methoden für den Veranstaltungsbeginn, verschiedene Möglichkeiten, Lehrstoff zu vertiefen sowie Szenarien, um ein Seminar sinnvoll, d. h. mit gesicherten Erkenntnissen, zu beenden. In diesem Workshop werden die Methoden zu Inhalten.

      Inhalte

      Diese weiteren Methoden werden beispielhaft Gegenstand des Intensivtrainings sein:

      ·         Methoden für frontale, dialogische und selbstgesteuerte Lehrsituationen

      ·         Methoden für Einzel-, Partner/-innen- und Gruppenarbeit

      ·         Methoden für das begleitete Selbststudium

      Methoden 

       

      Die Methoden werden vorgestellt, aufbereitet und in praktischen Übungen erlebt. Anschließende Reflexionsschleifen geben Aufschluss über die Verwendbarkeit der Methoden bezüglich der Platzierung in Lehrveranstaltungen sowie der Passung zu den Lernzielen.

      Zur Anmeldung

      Ansprechpartnerin

      Dr. Sylvia Lepp

      Für Fragen rund um das hochschuldidaktische Angebot, zu Mentoring, Coaching oder zum Erwerb des Baden-Württemberg-Zertifikats für Hochschuldidaktik können Sie sich gerne per Mail oder telefonisch an mich wenden.

      sylvia.lepp@spam.hfwu.de

      07022 929-256

       

      Letzte Änderung: 16.01.2013 
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